ich bin Stephanie. Dieser Blog ist mein Tagebuch. Ein Tagebuch über ein Leben mit Höhen und Tiefen. Hier schreibe ich über das, was mich bewegt, was passiert und wie es mir geht.
Ich habe im Mai 2017 angefangen zu schreiben – zunächst ganz für mich. Schreiben hilft mir, Gedanken zu sortieren, Gefühle greifbar zu machen und Dinge zu verarbeiten. Es gibt mir die Möglichkeit, Sorgen und Ängste loszuwerden, unabhängig von Ort und Zeit.
Nach drei Jahren wurde aus diesem persönlichen Raum mehr. Im Mai 2020 habe ich meine eigene Website erstellt und diesen Blog veröffentlicht. Ein großer Schritt – aber einer, der sich richtig angefühlt hat. Seitdem ist das hier nicht mehr nur ein Ort für mich allein.
Alles, was ich hier schreibe, sind meine eigenen Gedanken, Gefühle und Erfahrungen.
Wie alles begann
Eigentlich begleitet mich das Schreiben schon sehr lange. Bereits in meiner Jugend gab es viele Arzttermine und gesundheitliche Herausforderungen. 2007 war ich für mehrere Monate in einer psychiatrischen Klinik. Auch wenn sich körperliche Symptome dort schnell besserten, wurde innerlich vieles aufgewühlt – und danach musste ich vieles alleine sortieren. In dieser Zeit habe ich angefangen, intensiv Tagebuch zu schreiben.
Ich konnte schon immer besser schreiben als sprechen. Worte finden fällt mir auf diesem Weg leichter – auch wenn das Reden mit der Zeit besser geworden ist.
Die Jahre danach waren geprägt von einem Auf und Ab. Weitere Diagnosen folgten, unter anderem eine Hüftgelenksdysplasie, die rückblickend vieles erklärt. Diese Zeit brachte depressive Phasen, Panikattacken und große Selbstzweifel mit sich.
Unterstützung und Entwicklung
Irgendwann wurde klar, dass ich das nicht alleine tragen kann. Ich war 1,5 Jahre in Therapie – ein wichtiger Schritt. Einer, den ich viel früher hätte gehen dürfen.
Heute bin ich stolz darauf, wie weit ich gekommen bin. Darauf, was ich gelernt habe und wie viel bewusster ich mit mir umgehe. Es geht mir besser, und ich arbeite weiter daran, gut für mich zu sorgen.
Heute
Eigentlich wollte ich den Blog irgendwann langsam loslassen, um mich mehr vom Vergangenen zu lösen und wieder mehr im Leben anzukommen. Doch dann kam im Februar letzten Jahres die Krebsdiagnose. Es folgten Operationen und Therapien. Eine schwere Zeit.
Gerade dann wurde das Schreiben wieder besonders wichtig für mich – so weit es meine Gesundheit zuließ. Inzwischen ist es ruhiger geworden, und ich hoffe, dass sich dieser Weg weiter positiv entwickelt.
Viel Freude beim Lesen 🙂